Peter Maffay - Halbkind - 1986 Immer kommst du zur falschen Zeit auf diese Welt. Dein erstes Wort ist ich, nicht du. Dein Pate ist die Liebe, die nur einen Sommer h?lt. Er passt dir nicht, der goldne Schuh. Deine Eltern tun sich mit Worten weh Und treffen immer dich dabei. So sterben die Gef?hle wie ein Schmetterling im Schnee. Zu fr?h geborn, doch stolz und frei. Halbkind Deine Mutter ist die Sonne, Dein Vater ist der Mond. Halb Sonne, halb Mond, halb Kind Und ganz allein, wie Halbkinder sind. Halbkind Deine Mutter ist fern und hei?. Dein Vater ist nah und kalt. Selten jemand, der dich liebt. Du suchst einen Halt. Wie der Blick deiner Augen, endlos und weit, So schwebst du zwischen hier und dort. Gleich weit entfernt von K?lte, gleich weit von Z?rtlichkeit. Du bleibst nicht hier, und du gehst nicht fort. Halbkind Deine Mutter ist die Sonne, Dein Vater ist der Mond. Halb Sonne, halb Mond, halb Kind Und ganz allein, wie Halbkinder sind. Halbkind Deine Mutter ist fern und hei?. Dein Vater nah und kalt. Niemand, der dich liebt. Du suchst einen Halt.